Der Schusterweg ist jetzt immer passierbar

Foto: Heike Lachmann

Manchmal kann es schnell gehen: Nicht einmal ein Jahr nachdem Richard Strauch, Mitglied des Heimbeirates unseres Papst-Johannes-Stifts, im Bürgerforum darauf aufmerksam gemacht hatte, dass der Schusterweg nach Regenschauern ständig zur Schlammpiste werden würde, ist dieser Weg entlang des Goldbachs nun befestigt. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Bewohner mit ihren Rollatoren und Rollstühlen in tiefen Matschpfützen stecken blieben.  

Sehr zur Freude der Bewohner, aber auch der Angehörigen, Mitarbeitern des PJS und weiteren Passanten, wie Einrichtungsleiter Rainer Stroepen bei einer kleinen Dankesveranstaltung im Altenzentrum, erklärte. Denn viele Menschen würden den Schusterweg nutzen, da er eine praktische Verbindung zwischen dem Höfchensweg und der Eupener Straße darstellt.

Das Problem beschäftigte die Mitarbeiter im Papst-Johannes-Stift schon geraume Zeit, doch es war nicht so einfach, eine Lösung bzw. die richtigen Ansprechpartner zu finden, denn der Weg gehört nicht der Stadt Aachen sondern ist im Privatbesitz. Deswegen konnte die Stadt auch nicht einfach tätig werden. Bis Richard Strauch zum Bürgerforum kam, dort das Problem schilderte und glücklicher Weise auf Politiker traf, die sich der Sache annahmen. Und so konnte – in Absprache mit Norbert Hermanns und weiteren Besitzern des Weges – dann doch der Weg befestigt werden. Für Norbert Hermanns eine Selbstverständlichkeit, wie er sagte. Wenn er etwas für die ältere Generation tuen könne, würde er das gerne machen.   

MDK-Noten 2018


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Ausstellung im PJS

Elisabeth Becker Foto: Nathalie Dampmann, DiCV Köln
Maria Tippkämper Foto: Nathalie Dampmann, DiCV Köln

Für einige Tage war im Altenzentrum Papst-Johannes-Stift die Ausstellung „100 Jahre Leben“ des Kölner Diözesan-Caritasverbandes zu sehen. Für diese Ausstellung hat die Fotografin Nathalie Dampmann zehn Hundertjährige aus verschiedenen Caritas-Pflegeeinrichtungen porträtiert. Diese großformatigen Portraits und die zehn Lebensgeschichten der fotografierten Senioren zeigt die eindrucksvolle Ausstellung „100 Jahre Leben“.

Es sind bewegte Lebensläufe,  geprägt von zwei Weltkriegen, politischen Umbrüchen, Zerstörung, Flucht, Aufbau, Teilung, Wiedervereinigung und ganz persönlichen Schicksalen. Das Leben hat seine Spuren bei den Hundertjährigen hinterlassen,  die über einen enorm großen Erfahrungs- und Wissensschatz verfügen und jüngeren Generationen noch viel zu sagen haben. Wie etwa Elisabeth Becker, geboren am 13. Februar 1912: "Wie man 100 Jahre alt wird? Acht Stunden Schlaf in der Nacht und Ziele, für die man sich recken muss." 

Die Ausstellung ist eine Hommage an das Alter, an die Schönheit und Weisheit des Alters, abseits von Stereotypen von Demenz und Pflegebedürftigkeit. Die Bilder von  Nathalie Dampmann möchten die Angst vor dem Altwerden nehmen, sie strahlen Zuversicht und Lebensfreude aus.

Flyer zur Ausstellung