Einrichtungsleitbild

Vorwort
Das Altenzentrum Papst-Johannes-Stift ist eine von den Pflegekassen und der Heimaufsicht anerkannte vollstationäre Dauerpflege-Einrichtung.

Rechtsträger ist die Aachener Caritasdienste gGmbH (ACD), die Altenpflege in mehreren Einrichtungen und Diensten anbietet.


Im Jahr 2001 gründeten der Caritasverband für die Region Aachen Stadt und Land e.V. und der Caritasverband für das Bistum Aachen die ACD. Ihr Sinn und Zweck ist der Betrieb, die Errichtung und der Erwerb von Altenhilfe- und anderen caritativen Einrichtungen.

Somit ist das Altenzentrum Papst-Johannes-Stift eine Einrichtung der katholischen Kirche.

Das Altenzentrum Papst-Johannes-Stift verfolgt seit seiner Entstehung im Jahre 1974 das Ziel, Menschen, die wegen ihrer Pflegebedürftigkeit Hilfe benötigen, eine qualitätsorientierte stationäre Pflege, Versorgung und Betreuung zu gewähren. Dies geschieht unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Konfession und Wohnsitz.

Auf dieser Grundlage bildet das Leitbild den ideellen, fachlichen und ökonomischen Hintergrund für das Handeln der Mitarbeiter im Altenzentrum Papst-Johannes-Stift.

„Ethik“
Wir sehen den Menschen als ein Geschenk Gottes. Entsprechend unserem christlichen Menschenbild, achten wir die Würde und den Wert des Menschen sowohl in seiner Gesundheit, als auch in seiner Krankheit und in seinem Sterben.

Wir begegnen allen Menschen, mit denen wir in Beziehung stehen, wohlwollend und respektierend. Wir nehmen sie mit ihren Anliegen wahr und bemühen uns, diesen, im Rahmen unserer Möglichkeiten, zu entsprechen.

„Bewohnerorientierung“
Die Zufriedenheit und das Wohlbefinden unserer Bewohner hat für uns allerhöchste Priorität. Dies stellen wir dauerhaft mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln:  Professionalität,  Qualität,  Atmosphäre (Menschlichkeit/Offenheit) und Engagement in unserer Arbeit sicher.

Im Kontext der geltenden gesetzlichen Vorgaben werden Leistungen und Abläufe im Alltag unserer Einrichtung an den Erfordernissen und Wünschen der Bewohner ausgerichtet.

Maßstäbe sind uns hierbei die hohe qualitative Fachlichkeit zu sichern, die Individualität und Privatsphäre zu wahren sowie das Gefühl des Angenommenseins zu vermitteln.

Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht die ganzheitliche Pflege, Betreuung und Versorgung des pflegebedürftigen Menschen. Die Ressourcen unserer Bewohner werden nach pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen bestmöglich genutzt, um deren Selbständigkeit zu erhalten und zu fördern.

Vielfältige Angebote für Körper, Geist und Seele, sowie jahreszeitliche Feste und Feiern bieten Möglichkeiten zur Gemeinsamkeit und Kommunikation.

Palliative Pflege und hospizliche Begleitung am Lebensende sind für uns unverzichtbare Elemente für ein würdevolles Sterben.

„Mitarbeiterorientierung“
Unser Handeln ist auf allen Ebenen geprägt von gegenseitiger Anerkennung, Wertschätzung, Freundlichkeit und Zugewandtheit. Wir nehmen die unterschiedlichen Kompetenzen der Kollegen wahr, arbeiten partnerschaftlich zusammen und suchen insbesondere in schwierigen Situationen gemeinsam nach Lösungen.

Unsere Professionalität basierend auf Fachlichkeit, (Qualitätsstandards) Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit sichern wir durch  Fort- und Weiterbildung, Beratungen, klare Aufgabenbeschreibungen  sowie Zielüberprüfungen in der Arbeit.

Da wir uns unserer gesellschaftlich sozialen Verantwortung bewusst sind,  ist die Ausbildung in der Altenpflege ein fester Bestandteil unserer Einrichtung.

Die Mitarbeiter kennen die Ziele des Hauses und werden durch Beteiligung an Meinungsbildung und Entscheidungsfindung einbezogen.

Dies bestärkt unsere Motivation den sich verändernden Anforderungen kreativ und innovativ begegnen zu können.

Damit geben wir der Entwicklung von Fähigkeiten Raum, fördern und fordern verantwortliches Handeln von jedem Einzelnen.

„Ehrenamt“
Ehrenamtliches Engagement im Papst-Johannes-Stift ist ein wesentlicher Bestandteil zur Steigerung der Lebensqualität unserer Bewohner.

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sind Bindeglied zwischen dem Wohnumfeld Burtscheid, St. Gregorius, der  Immanuelgemeinde und dem Papst- Johannes- Stift.

Sie bieten unseren Bewohnern und hauptberuflichen Mitarbeitern unverzichtbare Unterstützung bei der Organisation von Caféterien, Festen, Feiern und Ausflügen.

Dies gilt ebenso für die individuelle Betreuung von Bewohnern und Angeboten für Bewohnergruppen.

Durch ihre Lebenserfahrung, ihre Fähigkeiten, ihren Zeiteinsatz und ihre Emotionalität/Anteilnahme im Umgang mit Menschen beleben sie unsere Einrichtung mit Anregungen und Kritiken.

„Qualität“
Unter Qualität verstehen wir das Umsetzen von fachwissenschaftlichen Erkenntnissen, das Einhalten von gesetzlichen Vorgaben, das Erarbeiten und Einsetzen von gültigen Expertenstandards. Ebenso stärken wir unsere kommunikative und soziale Kompetenz.

Die sich daraus ergebenden Qualitätsanforderungen an unser konkretes Handeln, werden anhand unseres Qualitätsmanagements entwickelt, eingeführt und überprüft, sind nachlesbar und werden konkreten Situationen angepasst.

„Wirtschaftlichkeit, Ressourcen“
Der Umgang mit den Einnahmen richtet sich nach wirtschaftlichen und gesetzlichen Kriterien. Mit diesen finanziellen und sächlichen Ressourcen (Mitteln) gehen wir verantwortlich und sachgemäß um.

Wir verbinden ökonomische und ökologische Anforderungen miteinander. Durch Beobachten und Analysieren der gesellschaftlichen Entwicklung öffnen wir uns für neue Angebotsfelder und zusätzliche Einnahmequellen.

Unsere Zuverlässigkeit und den gesicherten Bestand unserer Einrichtung gewährleisten wir durch monatliche Kontrollen unseres betrieblichen Geldkreislaufs. Dadurch werden kurzfristige und vorausschauende Investitionsentscheidungen möglich.

„Kooperationspartner“
Mit den Kooperationspartnern unseres Hauses, wie Behörden, Institutionen, Vertragspartnern, ärztlichen- und therapeutischen Dienstleistern und freien Initiativen praktizieren wir einen partnerschaftlichen Umgang, der sich an qualitativen, ökonomischen und einrichtungsbezogenen Kriterien orientiert.