Neuigkeiten aus dem Haus

An dieser Stelle möchten wir Sie über aktuelle Ereignisse in unserer Einrichtung informieren. Das Papst-Johannes-Stift ist ein lebendiges Haus und es gibt das ganze Jahr interessante oder amüsante Aktionen – mit oder für unsere Bewohner, die Sie vielleicht interessieren.

Hühner im Garten

Es geht weiterhin „tierisch“ zu im PJS: Nachdem wir neulich Besuch von zwei Ponys hatten, sind es nun fünf Hühner, die für viel Abwechslung sorgen. Die Tiere sind für zwei Wochen im Garten des PJS zu Gast, gemietet über den Anbieter Chicken on Tour.

Das liebe Federvieh hat seinen eigenen Bereich, der mit einem Zaun abgetrennt ist, und mit einem Häuschen, in dem sie sich nachts aufhalten. Tagsüber picken und scharren sie dann im Gras und fühlen sich sichtlich wohl. Dabei werden sie gerne von den Bewohnern und Mietern beobachtet. Bei vielen Senioren wecken die Tiere alte Erinnerungen, Hühner hatten früher viele Familien und so manch ein Bewohner musste als Kind immer die Eier holen.

Apropos Eier: Eier legen „unsere“ Hühner natürlich auch. Die werden eingesammelt und verarbeitet, gut durchgebacken oder -gebraten schmecken diese Eier dann ganz besonders lecker.

Hühner

Ponys zu Besuch im PJS

Ein alter Schlager, der Karneval gerne gesungen wird, heißt „Da steht ein Pferd auf dem Flur“. Im Papst-Johannes-Stift standen nun gleich zwei Pferde auf dem Flur, zwei Ponys: Paulchen, das etwas größere, braune Pony, und sein kleinerer, dunkelhaariger Freund, Mäxchen. Die beiden haben den Bewohnerinnen und Bewohnern einen kleinen Besuch abgestattet, begleitet von Birgit Bauch und Yvonne Metzler, die die Tiere durch das Altenheim zu den Bewohnern führten. Bei Birgit Bauch haben Paulchen und Mäxchen ihr Zuhause, die Tierfreundin hat insgesamt vier Pferde aufgenommen, die eigentlich niemand mehr wollte.

Über Tanja Hilbrich, unserer Hauswirtschaftsleitung, kam der Kontakt zu Birgit Bauch zustande, und die Idee, mit den Tieren zu den Bewohnern zu gehen. Tiere haben oft einen sehr positiven Einfluss, rufen angenehme Emotionen und Erinnerungen hervor und so ist es nicht verwunderlich, dass die Freude – auch bei den Mitarbeitenden – groß war, als mit unüberhörbaren Hufgetrappel die beiden Ponys in die Wohnzimmern kamen. Jeder, der wollte, durfte Paulchen und Mäxchen streicheln, die sehr geduldig und gelassen ihre Aufgabe meisterten. Zur Belohnung gab es von Birgit Bauch hin und wieder ein Stück Möhre oder Apfel und nach dem Besuch einen kräftigen Biss in den Rasen im Garten – was auch unseren Haustechniker, Thomas Weinert, freute.

Paulchen und Mäxchen dürfen gerne wieder kommen, so nette Gäste begrüßt man gerne.

pony

Schaut mal, was da wächst…

Große Ernte im Papst-Johannes-Stift: Vor drei Jahren wurde das erste Hochbeet angeschafft, um gemeinsam die Freude am Gärtnern und Pflanzen zu erleben. Durch eine Spende unterstützt, bekam die Terrasse am Wohnbereich Lindenblüte 2019 dieses Gemeinschaftsbeet, das dann von Alltagsbegleitern und Bewohnern angelegt und gepflegt worden ist. 2020 kam ein zweites Beet dazu und in diesem Jahr nun wurde noch ein drittes Beet ergänzt, so dass jetzt richtig Platz ist, mit einer Gruppe von Interessierten daran zu „arbeiten“. Und zu tun gibt es viel: Gießen, Unkraut jähten, die Erde lockern. Doch die Arbeit lohnt sich, wie man sieht: Kräuter, Salat und Gemüse sind prächtig gewachsen und das Ernten ist eine wahre Freude.

Ernte

Internationaler Tag der Pflege: „Jetzt erst recht!“

Wie war das vergangene Jahr für Menschen, die in der Pflege arbeiten? Wie war es für Menschen, die auf Pflege angewiesen sind? Diesen Fragen geht die LAG Freie Wohlfahrtspflege auf den Grund und möchte zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2021 auf die Leistung der Pflegekräfte aufmerksam machen, denn Pflegekräfte haben in dieser Pandemie herausragendes geleistet! Ein Einsatz, der Anerkennung verdient hat – in der Gesellschaft und der Politik.

Auf der Webseite der Freien Wohlfahrtspflege gibt es viele interessante Informationen und einen Film, der einen kleinen Eindruck vermittelt, wie das vergangene Jahr tatsächlich für die Menschen war, die in der Pflege arbeiten oder auf sie angewiesen sind.

Freie Wohlfahrtspflege

Rotary Club Aachen Frankenburg bringt Geschenke

Geschenke für Senioren, die keine Angehörigen mehr haben, hat der Rotary Club Aachen Frankenburg überbracht. Dr. Volker Gehring, Pastpräsident Rotary Club Aachen Frankenburg, und Dr. Martin Gerth, Projektleiter des Rotary Clubs Aachen Frankenburg, haben die vielen bunten Päckchen und Pakete persönlich ins Papst-Johannes-Stift gebracht. Wegen der Corona-Pandemie war es nicht möglich, dass die Senioren selbst die Geschenke entgegen nehmen konnten, doch Marika Heidner vom Sozialdienst sowie Rainer Stroepen, Einrichtungsleitung, übernehmen diese Aufgabe gerne und werden die Präsente an die betreffenden Senioren weiterleiten, die sich sicherlich sehr freuen werden. Insgesamt haben sechs Altenheime in Aachen Päckchen, die von den Mitgliedern persönlich gepackt und gestaltet wurden, vom Rotary Club Aachen Frankenburg erhalten. (Fotos: Rotary Club Aachen Frankenburg)

Geschenke

Clown Frida bringt alle zum Lachen

Zu sehen und zu hören gibt es in den vergangenen Wochen so einiges vor dem Papst-Johannes-Stift. Nicht umsonst gibt es den Ausspruch „Not macht erfinderisch“ und so hat selbst die Corona-Krise etwas Gutes, nämlich „Musik vor dem Haus“ immer einmal pro Woche, da aufgrund des Betretungsverbotes keine Besucher die Einrichtung betreten dürfen. Und das schließt leider auch die Musiker ein, die sonst im Haus aufspielen.
Musiker und Künstler zeigen aber derzeit einmal pro Woche ihr Können vor der Einrichtung, nun war es Clown Frida, die die Bewohner an die Fenster lockte und zum Lachen brachte. Fröhlich bunt und lustig ging es zu, als Clown Frida ihre Späße trieb. Und auch das ist ja bekannt: „Lachen ist gesund“!


„Terrassenkonzert“ im PJS

Für eine schöne Abwechslung im „Corona-Alltag“ sorgen die „Terrassenkonzerte“ oder die Veranstaltung „Musik vor dem Haus“ im bzw. vor dem Papst-Johannes-Stift. Jede Woche gibt es ein anderes Konzert für die Bewohner, die nun den Klängen von Bärbel Ehlert an der Geige und Susanne Förster am Akkordeon lauschene konnten. Die beiden Musikerinnen lockten die Bewohner an die Fenster ihrer Zimmer, die das außergewöhnliche Konzert sehr genossen.

Doch auch die anderen Konzerte und Darbietungen vor den Fenstern erfreuen sich großer Beliebtheit.


Abwechslung im Alltag

Die Coronakrise hat natürlich Einfluss auf das alltägliche Leben unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Das vorübergehende Betretungsverbot und das Aussetzen sämtlicher Veranstaltungen betrifft jeden einzelnen. Dennoch bemühen sich unsere Mitarbeiter, um ein wenig Abwechslung im Alltag. Aktivitäten in größeren Gruppen fallen natürlich aus, aber Spaziergänge im hauseigenen Garten sind nach wie vor möglich und werden gerne genutzt, kurzweilige Spiele auf den Wohnbereichen ebenso. Und der beginnende Frühling lockt die Bewohner auf die Terrassen.